Nicolas Michael Brecevich, Driving instructor


Performance certificates, memberships, other:

Beruflicher Werdegang:

- Fahrlehrer mit eidg. Fachausweis
- Versicherungskaufmann mit diversen Weiterbildungen
- Tiefbauzeichner mit eidg. Fähigkeitszeugnis

Weiterbildungen im Bereich Personalführung, Coaching, Sales und Marketing, mehrjährige Erfahrung im Umgang mit Kunden, Unterrichten von Schülern im Bereich musikalischer Weiterbildung.

Mitgliedschaften: Schweizerischer Fahrlehrerverband

Über mich:

Was war dein Traumberuf als Kind?
Ich wollte Pilot werden. Mein Vater war aus beruflichen Gründen oft im Ausland unterwegs. Wenn er nach Hause kam, holten wir ihn jeweils am Flughafen ab, der quasi eine zweite Heimat für mich wurde. Mein Weg hat mich vom Tiefbauzeichner über den Versicherungskaufmann und den Berufsmusiker nun ins Auto-Cockpit geführt.



Gibt es Parallelen zwischen der Musik und dem Autofahren?
Es gibt eine Parallele in der Art des Unterrichtens. Als Fahrlehrer bemühe ich mich ebenso wie damals als Musiklehrer darum, die Dinge so zu erklären, dass sie lebendig werden. Ich will nicht graue Theorie vermitteln, sondern den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, über das Erleben zu lernen. Hier kommen mir auch meine diversen Weiterbildungen im pädagogischen und kommunikativen Bereich zugute.



Hattest du schon einmal Angst, neben einem Fahrschüler im Auto zu sitzen?
Nein. Ich habe Vertrauen in meine Fähigkeit vorauszuschauen und kann ja über die Fahrlehrer-Pedalerie jederzeit in das Geschehen eingreifen. Hier zeigt sich die Erfahrung eines Fahrlehrers. Als Neuling neigt man dazu, vorschnell einzugreifen. Die hohe Kunst des Unterrichtens liegt darin, die Sicherheit zu gewährleisten, ohne zu bevormunden.

Du bist bekannt für deinen freundlichen und ruhigen Umgang mit den Fahrschülerinnen und -schülern. Verlierst du wirklich nie die Nerven?
Nein, wirklich nicht. Ich mag Menschen und ihre unterschiedlichsten Charaktere. In der Ausbildung lernt man zudem, mit verschiedenen Menschen klarzukommen. Und wenn jemand etwas nicht begreift, dann liegt es an mir, auf kreative Weise ein Aha-Erlebnis herbeizuführen. Es gibt zum Beispiel Menschen, die links und rechts verwechseln. Da rate ich zu unterschiedlichen Nagellacken oder zu einem Fingerring. Nicht mein Stil ist es hingegen, Schockeffekte herbeizuführen. Ich lasse zum Beispiel nie einen Schüler ins Fahrverbot rasseln, um ihm den Fehler dann per Vollbremsung vor Augen zu führen.



In so vielen gemeinsam verbrachten Stunden im Auto werden die Gespräche wohl auch mal persönlicher. Bist du auch ein bisschen Psychologe?
Das zieht sich durch mein ganzes Leben. Menschen haben mir schon immer ihre Geschichten erzählt. Ich sehe das als Vertrauensbeweis und versuche, diesem Vertrauen gerecht zu werden. So nehme ich zum Beispiel Rücksicht auf momentane Befindlichkeiten. Wenn ich sehe, dass eine Lektion einfach keinen Sinn hat, weil jemand durch ein Problem absorbiert ist, dann biete ich auch mal an, einfach einen Kaffee trinken zu gehen. Mir geht es nicht ums pure Unterrichten. Ich möchte für meine Kunden auch Coach sein, der sie trägt, wenn es mal nötig ist.

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